Friesland (4)

Silberne Stunde am Wattenmeer…

 

 

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Darß 2018

Alle Jahre wieder… (zieht es uns auf den Darß)

In der nächsten Zeit sollen Eindrücke dieser Tage auf dem schönen Darß folgen. Begegnungen mit mächtigen und eigenartigen Tieren, Versuche, die Unendlichkeit, die Stille, das Licht und die Farben einzufangen.

Sonne, Wind, Wald und Meer…

Lasst Euch überraschen 🙂

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Teilchen

 

Tief im hinteren Wald gibt es einen Weiher. Nur wenigen bekannt, geheimnisvoll, vom Schilf weitgehend zugewuchert, liegt er da im Sonnenlicht.
Stille ist hier und mit Stille ist das völlige Fehlen menschlichen Lärms gemeint.
Keine unsinnig laut röhrenden Motoren, kein Wort, kein Schreien, kein Trampeln sind zu vernehmen. Nur das Rauschen des Windes und Vogelgezwitscher ist zu vernehmen.

Der Betrachter versucht erneut, sich klein zu machen, regungslos sitzt er am Ufer und nimmt diese Ruhe in sich auf. Graugänse schlummern entspannt am Schilfrand, während ein Schwanenpaar gelassen seine Runde auf dem Wasser dreht.
Rotkehlchen, Bachstelzen, Buchfinken und über allem ein hoch oben kreisendes Bussard-Duo – das ist Leben.

Der Mensch ist ein Wesen, welches offensichtlich gar nicht mehr anders existieren kann, als er es tut. Wer ist noch in der Lage, einfach nur da zu sein, sich und seine Ansprüche auf alles wenigstens für kurze Zeit zurück zu nehmen und zu begreifen, dass die Natur keine Kulisse ist, die er nach Belieben ignorieren kann, sondern etwas ist, welchem er auch sein Dasein verdankt, dass auch er nur ein kleines Teilchen in einem großen Ganzen ist?

Geheimnisvoll

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Das ist das letzte Foto, welches an diesem stillen Morgen am Teich entstand.

Unwirtlich, beinahe bedrohlich wirkt der Wald, eisig ist die Luft und geheimnisvoll ist der Sog der Tiefe unter der spiegelnden Wasseroberfläche.
Verloren das Blesshuhn im leichten Nebel…

Dass in diesem Moment hinter dem Wald die Sonne aufging, ist kaum zu spüren, einige Zeit später wird sich der Wald lichtdurchflutet und freundlich gezeigt haben.