Blaue Stunde am Prerower Hafen

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Sternenstrand

Endlich ist es so weit, der Himmel ausreichend frei von Wolken, so dass es mit den nachfolgenden Fotoversuchen etwas werden kann.
Himmel über Meer und Strand – die Idee ist schon eine Weile alt – wurde auch schon im Oktober 2017 bei einem spannend-unheimlichen Abendausflug umgesetzt.
Aber – heute, im Frühjahr, wird es wesentlich später dunkel als im Herbst.
Das führt nun dazu, dass der Himmel lange Zeit sein Blau nicht verliert, selbst dann nicht, als schon längst die Sterne zu sehen sind.
Der Wind weht dazu unvermindert heftig, so dass Stativ und Kamera im Windschatten der Düne aufgestellt werden müssen.
Das lange Warten bis zur Dunkelheit hat den Vorteil, dass man sich in Ruhe diese wunderbaren wechselnden Lichtstimmungen anschauen und genießen kann. Die Kälte? Egal… Die wird ignoriert.
Das tiefe, immer dunkler werdende Himmelsblau, das Blaugrün des Meeres, der weiße Gischt der Wellen, am Horizont die Leuchtfeuer vom Darßer Ort und Hiddensee, die Signallichter des Offshore-Windparks… Das Auf und Ab des Meeres wie die Atemzüge eines riesigen schlafenden Tieres.
Traumhaft ist das.
Traumhaft…
Auf den Bildern, die nun allmählich entstehen, sieht man auch den im Wind wehenden Sand, weiß wie Schnee, das Blaugrünweiß des Meeres friert eigenartig geheimnisvoll leuchtend ein. Der Fotograf als Model mit Stirnlampe, klein und winzig in dieser Unendlichkeit, der Lichtstrahl wie ein Griff nach den Sternen…
Die Sterne selbst – Licht von irgendwoher weit draußen, dass durch kleine Löcher eines fadenscheinigen dunklen Tuches blinkt…
Traumhaft, Traumwelt.
Ein Deja Vu – behutsam am PC nachbearbeitet sind diese Bilder das, was man glaubt, schon irgendwo einmal gesehen oder geträumt zu haben…
Entstanden in der Realität und doch so entrückt, fremdartig, unwirklich…

Kleines Fazit dieses Ausflugs: für Interessierte unbedingt empfehlenswert, Suchtgefahr ist garantiert.

Winterbilder

Wünsche Euch allen ein gesundes neues Jahr 2019, viel Erfolg, Spaß und vor allem gute (Foto-) Motive.
Der „richtige“ Winter lässt bislang noch auf sich warten, deswegen hier ein paar Bilder aus der Trick- oder besser Archivkiste.

Mondnacht

Eigentlich war es warm und gemütlich drinnen. Aber dann schien der Mond einfach zu schön, um diese Chance zu verschenken…

Surreal

Warum so? Warum wurde diese Bild wieder entsprechend nachbearbeitet?

Warum blieb es nicht bei der Finsternis, die wirklich herrschte?

Die Szene war surreal. Man sah den Sternenhimmel, wesentlich heller, klarer als die direkte Umgebung, die in undurchdringlicher Dunkelheit versunken war.

Diese Umgebung ist bekannt von häufigen Ausflügen hierher. Man kannte den Kiesstrand, wusste um die vielen Menschen, die sich tagsüber hier tummelten und das Gehirn kombinierte diese beiden Bilder.

Das des Augenblicks und das der Erinnerung.

Und das machte das Ganze so unwirklich, surreal…

Noch eigenartiger wäre es nur gewesen, wenn wie auf einem Bild von Mikko Lagerstedt plötzlich ein Pferd erschienen wäre.

Aber so blinkten nur die Lampen der aufgeschreckten Angler am Ufer. Was will dieser merkwürdige Kerl hier?

Es geht also auch hier um ein spezielles Gefühl, welches sich nicht mit einem authentischen unbearbeiteten Foto vermitteln lässt.

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