Kreideküste

Man kann machen was man will, von manchen Bildern kommt man einfach nicht mehr los. Und dieses hier gehört (zumindest für den Radelnden Uhu) dazu.

Die großen Gedanken kommen auch erst später, beim Nachbetrachten. Im Moment der Aufnahme ist man eher mit dem technischen Vorgang befasst… Aber danach kommen diese eigentlich ganz simplen Gedanken. Ist die Natur ein Künstler? Ist das schön?

Kunst und Schönheit sind menschliche Begriffe, subjektiv…

Doch die Natur, also das, was uns umgibt, was man hier sieht, ist einfach nur da.

Es erfüllt keinen Zweck, es dient niemandem. Es existiert nur. Es ist in permanenter Bewegung und Veränderung und doch ständig im Gleichgewicht.

Es ist, so wie es ist, vollkommen.

Und wenn wir als Mensch dieses vollkommene, für uns bisher sehr vorteilhafte bestehende Gleichgewicht stören, dann stellt sich sofort, anfangs vielleicht durch uns nicht spürbares, neues Gleichgewicht her.

Wie viel Platz dann aber noch für den Menschen bleibt, ist ungewiss.

Tja – so ist das eben mit diesen Gedanken…

(PS: Gestern gab es im Wetterbericht eine plausible Erklärung zum durch die Nivellierung der Temperaturunterschiede zwischen Polar – und südlicheren Gebieten gestörten JetStream und die Zusammenhänge zu den mittlerweile katastrophal dauerhaft liegenden Hoch- und Tiefdruckgebieten auf der Nordhalbkugel. Es gibt Zusammenhänge, die ahnen wir noch nicht einmal.)

Kreideküste am Kieler Bach
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