Der frühe Vogel…

kann mich mal (heißt es auch manchmal)

Wenn er allerdings nach etlichen trüben Tagen mal solch einen Tagesanbruch bereit hält, dann sollte man auf ihn hören… (kleiner Nachtrag zum Beitrag vom Freitag 🙂

 

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Septembermorgen

Stellt man sich den Wecker auch am Sonntagmorgen auf 5 oder 6 Uhr?

Der Samstag war ja schon einigermaßen hart – draußen war es dunkel, kalt – aber da war auch diese ungeheuer befreite Stimmung am See im Licht des beginnenden Tages.

Und für heute Morgen hatte der Wetterbericht möglichen Nebel angesagt.

Der Wecker wurde nicht gestellt – so dämmert es bereits, als der erste Blick nach draußen geht. Vom Nebel hier keine Spur, aber das muss nichts heißen – auf den Wiesen an unserem Flüsschen stehen die Chancen gut. Ein paar Wolken im Osten, der rötliche Schimmer der ersten Sonnenstrahlen, der blaue Himmel – es sind 6°C, das sieht vielversprechend aus.

Also dann los.

Gesagt, getan, wenige Minuten später stehe ich auf den Wiesen am Flüsschen – im Nebel.

Faszinierend ist es, zuzuschauen, wie sich in Minutenschnelle auf den taubedeckten Wiesen immer wieder neue Nebelbänke bilden. Wie kleine Perlen glitzern Wassertröpfchen an Spinnennetzen und Gräsern und der unter ihnen erstarrte Schmetterling wird sich nachher hoffentlich im warmen Sonnenlicht wieder erholen.

Der Zauber dauert ungefähr eine halbe Stunde, dann steht die Sonne schon zu hoch und in ihrer Wärme zerfällt das geisterhafte Weiß und gibt die intensiven Farben eines Frühherbstmorgens frei.

Was für ein Tagesbeginn.

 

Welch ein Himmel,

welch ein Licht.

Hier wieder ein paar Ergebnisse der Panorama-„Spielerei“. Langsam kommt man auf den Geschmack. Ein Panorama anzufertigen macht Spaß und im Vergleich zum Einzelfoto bietet es doch noch etwas andere Eindrücke und viele Details, die auf einem mit Weitwinkel aufgenommenen und anschließend beschnittenen Einzelbild verloren gegangen wären.