Spielereien im Gegenlicht

 

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Pflanzliches am Wegesrand

weitere Fotos zum Böhmischen Mittelgebirge sind auf dieser Seite zu finden

 

Licht-Sammeln

Manche sammeln Zündholzschachteln, manche Matchbox-Autos oder Briefmarken (gibt es die überhaupt noch?) und manche…

Was solls.

Es gibt für Manche (fast) nichts Schöneres, als an einem wolkenlosen frühen Oktobermorgen das verfügbare Licht zu sammeln.

Dürresommer

Die Sonne lacht. Das Licht ist hart, weiß und so grell, so dass es schmerzt. Jeglicher farblicher Kontrast verschwindet, die Augen irren umher und finden keinen Flucht- oder Anhaltspunkt in der glühend staubigen Weite…

Der Boden ist ausgedörrt, fern ziehen Staubwolken der Landmaschinen über die Felder, eine Sirene schrillt… Da wird es vermutlich wieder einen Brand geben.

Der letzte Regen? Der ist eine Weile her – und genügte bei weitem nicht, den vertrocknenden Pflanzen ausreichend Feuchtigkeit zu spenden. Bäume und Sträucher werfen vorzeitig ihr Laub ab…

Man konnte sich nicht vorstellen, sich das Ende dieses Sommers herbei zu wünschen. Jetzt ist es so.

 

Unwettertag (2)

 

 

 

Und dann gibt es Momente, in denen man sich als Mensch plötzlich ganz klein und verletzlich vorkommt. Besonders, wenn solch ein Brummer auf Einen zurauscht…

Das wirkt sehr gewaltig, wie im Katastrophenfilm…

Spätestens jetzt ahnt man in Ansätzen, dass Natur etwas viel Größeres und Komplexeres ist, als wir gemeinhin darunter verstehen. Egal, was wir tun, sie war und ist einfach nur da und wird noch da sein, wenn wir längst schon wieder verschwunden sind. Und das, woran der Mensch emsig werkelt und zerstört, ist eigentlich nur unser Ticket für die kleine Statistenrolle, die wir dabei haben dürfen. Es liegt an uns, ob wir gleich von der Bühne abtreten oder noch etwas länger dabei sein dürfen. Klingt pathetisch und – ehrlich gesagt – dieser bedeutende 😉 Gedanke kommt auch erst, als sich der Radelnde Uhu längst in Sicherheit geflüchtet hat.

Gelegenheit zum Weiterverfolgen dieses Gedanken gibt es vielleicht demnächst unterm endlosen Sternenhimmel.

Die Gewitterzelle wächst und wächst, man kann dabei zusehen.

Aber sie wird wohl aller Voraussicht nach – ganz elegant – wieder einmal westlich an uns vorüber ziehen.
Glück gehabt – wie bleiben dadurch auch von den Unbilden, die die anderen Landesteile ertragen mussten, verschont.
Aber – sehenswert ist sie schon und es gibt als kleine Zugabe aus einem Ausläufer ebendieser Gewitterzelle einen kleinen fünfminütigen Regenguss.