Unwettertag (2)

 

 

 

Und dann gibt es Momente, in denen man sich als Mensch plötzlich ganz klein und verletzlich vorkommt. Besonders, wenn solch ein Brummer auf Einen zurauscht…

Das wirkt sehr gewaltig, wie im Katastrophenfilm…

Spätestens jetzt ahnt man in Ansätzen, dass Natur etwas viel Größeres und Komplexeres ist, als wir gemeinhin darunter verstehen. Egal, was wir tun, sie war und ist einfach nur da und wird noch da sein, wenn wir längst schon wieder verschwunden sind. Und das, woran der Mensch emsig werkelt und zerstört, ist eigentlich nur unser Ticket für die kleine Statistenrolle, die wir dabei haben dürfen. Es liegt an uns, ob wir gleich von der Bühne abtreten oder noch etwas länger dabei sein dürfen. Klingt pathetisch und – ehrlich gesagt – dieser bedeutende 😉 Gedanke kommt auch erst, als sich der Radelnde Uhu längst in Sicherheit geflüchtet hat.

Gelegenheit zum Weiterverfolgen dieses Gedanken gibt es vielleicht demnächst unterm endlosen Sternenhimmel.

Die Gewitterzelle wächst und wächst, man kann dabei zusehen.

Aber sie wird wohl aller Voraussicht nach – ganz elegant – wieder einmal westlich an uns vorüber ziehen.
Glück gehabt – wie bleiben dadurch auch von den Unbilden, die die anderen Landesteile ertragen mussten, verschont.
Aber – sehenswert ist sie schon und es gibt als kleine Zugabe aus einem Ausläufer ebendieser Gewitterzelle einen kleinen fünfminütigen Regenguss.

 

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Unwettertag (1)

 

 

Die Hitze lastet unerträglich, Laune und Kreislauf geraten allmählich aus den Fugen…

So schön Sommer ist – aber das ist zu viel des Guten.
Doch endlich ist – nach dem Durchzug einer markanten Kaltfront, die auch Unwetter im Gepäck haben soll – etwas Abkühlung in Form von Temperaturen unter 30°C angesagt.
Markante Kaltfront – plötzlich scheint die Hitze nichts mehr auszumachen, als sich der Radelnde Uhu mit einer gewissen Vorliebe für spannendes Wetter auf die Pirsch macht und aufmerksam den Wolkenhimmel gen Südwesten absucht.

Ja, die Wolkenformen verraten zunehmende Unruhe in der Atmosphäre, das sieht schon ganz hübsch aus.

Stunden später, die Luftmasse, die die Kaltfront vor sich herschiebt, wird immer schwüler, heißer, stickiger – und die Quellwolken am Himmel allmählich größer.
Dann treffen in den Online-Medien die ersten Berichte über Chaos und Schäden in den westlichen Landesteilen ein.  So schlimm möge es bitte nicht kommen…
Aus der großen Stadt westlich von uns kommen erste Meldungen über Regengüsse, aber hier ist nichts davon zu sehen, auch wenn sich der Himmel etwas einfinstert.
Der Regenradar zeigt, wie sich die Gewitterfront, die aus Südwesten heran zieht, rasch auflöst…

Alles wie immer in den letzten Monaten, außer heißer Luft – nichts…
Nur ist da plötzlich auf dem Radar eine Zelle, die eben noch nicht da war.

Und dann…

Maimorgen

Na ein Glück, die Sonne ist noch nicht aufgegangen. Der Himmel ist wolkenlos, sehr kühl ist es auch.

Das ist gerade Recht – also nix wie raus auf die Wiesen, um diesen herrlichen Morgen zu genießen.

Schlafen kann man schließlich später auch noch 😉

 

 

Märzwinter (4)

F R Ü H L I N G S A N F A N G    2 0 1 8

Vor einer Woche gab es das Eis teuer in der Waffel, jetzt liegt es wieder auf der Wiese. Man soll es kaum glauben, aber wenigstens schneit es nicht mehr. Und – man soll die Hoffnung nie aufgeben – der Frühling kommt bestimmt – möglicherweise, hoffentlich, vielleicht 😉

 

Märzwinter (1)

„Das kann doch nicht wahr sein!“ – so der erste Gedanke, als gestern der ergiebige Schneefall begann.

Aber was solls – das Wetter ist wie es ist, man kann das nicht ändern – als arrangiert man sich mit der Situation und macht das Beste daraus – man geht auf Fototour 😉

 

Jaaaa – ich weiß, Euch geht es genau so, der Winter ist schon viel zu lang – was sollen da noch Schneebilder!!!

Trotzdem möchte ich Euch in den nächsten Beiträgen einmal ein paar Versuche zeigen, die (als erste Experimente) im High-Key-Stil entstanden sind, d.h. gezielt etwas überbelichtet wurden, um der tiefwinterlichen Atmosphäre gerecht zu werden – d.h. das diffuse Licht, die Auflösung aller Formen und Farben im Schneetreiben zu übermitteln…

 

 

im Sebnitztal

Eine Eigenart der Sächsisch-Böhmischen Schweiz neben den  Tafelbergen sind die tief in den Sandstein eingeschnittenen Täler und Schlüchte, wo an vielen Stellen nur wenig Sonne hinkommt. So herrscht hier eine Art „Kellerklima“, wo Farne und Moose nur so sprießen.