Mondfinsternis 21.01.2019

Was? Schon wieder? Ja, am 21.01.2019 gab es schon wieder eine totale Mondfinsternis. Es war früh am Morgen (zugegeben) um Einiges kälter als im Juli 2018, eine Flasche Wein war auch nicht zur Hand, aber trotzdem konnte man es nicht lassen, auch dieses Spektakel abzulichten…

Der Zeitungsbriefträger wird sich wegen des merkwürdigen Kerls mit den seltsamen Gerätschaften da im dunklen Garten schwer gewundert haben 😉

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An der Selliner Seebrücke…

das erinnert irgendwie an einen Weihnachtsbaum…

In diesem Sinne möchte ich Euch von hier aus schon einmal schöne friedliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

Sehr anregend ist noch einmal der Rückweg zum Quartier am dunklen Mondlicht-Strand entlang. Der Sturm drückt das Wasser an die Küste und der Weg, der am Nachmittag noch breit genug war, ist nun zum Teil überflutet, so dass man an einigen Stellen etwas balancieren muss, um keine nassen Füße zu bekommen.

Und dann kommt sie auf uns zu. Irritiert vom Schein der sehr hellen Stirnlampe schwebt geisterhaft ein großer Vogel direkt auf den Radelnden Uhu zu. Er ist der Meinung, der Schnabel direkt vor seinen Augen gehöre einer Ente, die Begleiterin vermutet eine Möwe. Nur schnelles Ducken hilft – und nur der eine Flügel klatscht ihm noch ins Gesicht… Abenteuer – der Geisterflieger verschwindet lautlos in der Finsternis.

Bin mal schnell noch weg…

Sterne angucken…

 

(Dass neben mir am Teich die Papis grillen und die Kinder mit Stirnlampen durch die Gegend rasen, sieht man hier hoffentlich nicht 😉

 

Mondnacht

Eigentlich war es warm und gemütlich drinnen. Aber dann schien der Mond einfach zu schön, um diese Chance zu verschenken…

Surreal

Warum so? Warum wurde diese Bild wieder entsprechend nachbearbeitet?

Warum blieb es nicht bei der Finsternis, die wirklich herrschte?

Die Szene war surreal. Man sah den Sternenhimmel, wesentlich heller, klarer als die direkte Umgebung, die in undurchdringlicher Dunkelheit versunken war.

Diese Umgebung ist bekannt von häufigen Ausflügen hierher. Man kannte den Kiesstrand, wusste um die vielen Menschen, die sich tagsüber hier tummelten und das Gehirn kombinierte diese beiden Bilder.

Das des Augenblicks und das der Erinnerung.

Und das machte das Ganze so unwirklich, surreal…

Noch eigenartiger wäre es nur gewesen, wenn wie auf einem Bild von Mikko Lagerstedt plötzlich ein Pferd erschienen wäre.

Aber so blinkten nur die Lampen der aufgeschreckten Angler am Ufer. Was will dieser merkwürdige Kerl hier?

Es geht also auch hier um ein spezielles Gefühl, welches sich nicht mit einem authentischen unbearbeiteten Foto vermitteln lässt.

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