Schnee und Sternenhimmel

Einen zum Schnee gibt es doch noch… (weitere Bilder zum Sternenhimmel gibt es hier)

Schnee und Frost – ausgerechnet mitten im März.

Doch im Westen sind da wieder einmal diese faszinierenden Farben nach Sonnenuntergang und über mir, am immer dunkler werdenden Himmel, blinken die Sterne auf.

Eisig bläst der Wind schon gesamten Tag von Ost und auch jetzt in der beginnenden Dunkelheit über die schneebedeckten Wiesen lässt er kaum nach. Besonders unangenehm ist das, wenn man hinter dem Stativ hockt, dann geht die Kälte so richtig durch. Eine neue Erkältung nach der noch nicht einmal ganz überstandenen letzten muss man sich nicht einfangen – also Vorsicht, ab und zu Aufstehen, sich Bewegen, die frosterstarrten Fingerspitzen anwärmen…

Schön sieht es jetzt da oben am Himmel aus. Die dünnen Wolken sorgen für einen leichten Weichzeichner-Effekt, selbst die unterschiedlich farbigen Sterne des Orions sind so erkennbar, im Norden steht das W der Kassiopeia, östlich der Große Wagen…
Fast vergessen ist angesichts dieses Anblicks das ungemütliche Klima, wunderbar ist das hier wieder – in der Stille und Finsternis unter diesem endlosen Sternenhimmel.

 

 

Heimweg

Mit der einsetzenden Dunkelheit schläft der eisige Ostwind ein, so dass die bis eben noch durchdringende Kälte plötzlich erträglich wird.

Damit bleiben noch einige Augenblicke, um die verlöschenden Tageslichter, das Farbenspektakel am Himmel und den schon blau und rot glitzernden Sirius zu betrachten.

Ich fühle mich beobachtet und tatsächlich – drüben auf dem Feld steht ein Rehbock und schaut neugierig herüber. Ein Grunzen, dann trabt er gelassen davon…

Unweit leuchten die Lichter an den Straßen und in den Häusern unseres Dörfchens.

Und nun ist es auch Zeit für den Heimweg.