Die Üppigkeit der Vegetation


In unserer Heimat herrschen eher die düsteren Farben Grau, Braun, Schwarz (zumindest zu dieser frühen Jahreszeit) vor. Darüber liegt ein feuchter Regenschleier, der die Grenzen zwischen Himmel und Erde verschwimmen lässt. Hat etwas für sich – ist, wenn man sich darauf einlässt, ebenfalls schön, weckt melancholische Stimmungen…

Blauer Himmel, weiße Wolken, grüne mit weißen Felsen durchsetzte Berge, eine uferlose Blütenpracht, prall gefüllte Orangen- und Zitrusbäume, silbergraues Olivenlaub über grotesk verwundenen und verwachsenen uralten Baumstämmen, stolze, kerzengerade, hoch aufragende Palmen, rotbraune Häuser im üppigen Pflanzenmeer. Ein Tisch mit einer Kanne frischgepressten Orangensaft am Wegrand, das freundliche Lächeln der Bäuerin.
Das muss das Paradies sein, so stellt man sich das als Mitteleuropäer vor.

Lassen wir alle anderen nüchternen Überlegungen einmal beiseite.

Das ist das Paradies.

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neue Fotogalerie

Liebe Blogleserinnen und -leser,

wieder ist eine neue Fotogalerie (dieses Mal zum Lausitzer Gebirge aus etwas älteren Bildern – die allerdings hoffentlich auch sehr gern mal wieder eine Auffrischung erfahren können) dazu gekommen. Ihr könnt diese unter Galerien (https://ellbeh64blog.wordpress.com/bilder/berglandschaften/lausitzer-gebirge/) finden.

Des Weiteren sind unter den „Galerien“ etliche Fotos aus früheren Blog-Beiträgen versammelt, in denen sich stöbern lässt.

Viel Spaß dabei 🙂

Vom stehenden (hängenden) und fließenden Wasser

Infolge der Regenfälle der letzten Wochen führt u.a. auch der Grünbach im wilden Amselgrund bei Rathen einiges an Wasser. Was dabei bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zu beobachten war, seht Ihr hier.

Sächsische Schweiz in Blau

Details waren wegen der Mittagssonne kaum zu erkennen. Also entstand angesichts des Lichts die Idee zu dieser „Blauen Serie“. Das Überraschende hier ist, dass trotz des Dunstes bei 600 mm Brennweite einige Kleinigkeiten zu erkennen sind. Und irgendwie erinnern (zumindest mich) diese Silhouetten an Scherenschnitte. Viel Spaß beim Betrachten, Suchen und Finden von kleinen Details.

Winterwanderung (2)

In Rathewalde gibt es nun auch Gaststätten, in denen man nun einkehren könnte.
Aber auf dem Abstieg in Richtung Amselgrund ist zu sehen, dass der „Lindengarten“ wegen Renovierung geschlossen hat und die „Rathewalder Mühle“ am oberen Einstieg in den Felsengrund auch zu ist – d.h. nur zwischen April und Oktober geöffnet hat. Ja – das ist berechtigt, wieso soll man den Betrieb hier mühsam aufrecht erhalten, wenn sich im Winter kaum ein Gast hier hoch verirrt. Schade trotzdem…
So geht es durch den wilden Amselgrund nun wieder bergab. Auch hier führt der Grünbach, der sich rauschend tief unten seinen Weg bahnt, einiges Wasser. Und wieder versteht der (fast einsame) Wanderer, weshalb sich hier z.B. Herr Friedrich und Herr Carus so wohl fühlten.
Der Amselfall (wie lange ist der letzte Besuch hier her? – 30, 40, ?? Jahre?) ist als Tourifalle in Erinnerung geblieben. Das Wasser des Grünbaches wurde oberhalb der Amselbaude aufgestaut und ab und zu wurde die Stauanlage geöffnet, so dass sich ein attraktiver Wasserschwall vor den staunenden Augen der Besucher ergoß. Heute aber, garniert von Schnee und Eis kommt da auch ohne Hilfe ziemlich viel Wasser herunter. Sehenswert – einfach nur schön.
Bis zum Amselsee (den man wohl über den Winter leer gelassen hat) und Rathen ist es nun nicht mehr weit.
Fazit der heutigen Tour: Von Wehlen bis zum Hohburkersdorfer Rundblick 2 Menschen und zwei Autos + grandiose Landschaftseindrücke, vom Hohburkersdorfer Rundblick bis Rathen ein paar Menschen mehr und kein Auto und ebenso grandiose Landschaftseindrücke – Prädikat: äußerst empfehlenswert)