(Fast) wie früher…

Man weiß nicht, ob der Bauer in den Nachrichten die regelmäßigen Fridays für Future verfolgt hatte und sich auch bei ihm das ökologische Gewissen meldete – auf jeden Fall hatte er beim Mähen seiner Wiese einige Streifen hohen Grases stehen gelassen. Und man soll es nicht glauben, dazwischen gab es ganze Flächen blühender Disteln.

Und dann fühlte man sich auf einmal wie in der Kindheit. (Fast) alle waren plötzlich wieder da.

Scharen von Kohlweißlingen, Dickkopffalter, Ochsenaugen, Distelfalter, Kleine Feuerfalter und Tagpfauenaugen gaben sich die Ehre, ein Zitronenfalter ließ sich die gute Gesellschaft nicht entgehen und dazwischen lauerten Libellen auf Beute.

Was soll man dazu sagen? Leute, lasst bitte wenigstens ein paar Flächen für Disteln und andere Futterpflanzen übrig. Es ist zu schön… (und wichtig!)

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16 Gedanken zu “(Fast) wie früher…”

  1. Danke Dir 😊 Mir scheint es so, als ob gerade an den Feld- und Wegrändern in diesem Jahr wesentlich weniger gemäht wird, so dass erstaunlich schnell das Leben zurückkehrt. Wollen wir hoffen, dass sich da eine gewisse Einsicht durchsetzt.

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  2. Ja, Lutz da hast du vollkommen recht. Ein kleines Stück unseren Garten haben wir als Wildblumenwiese eingerichtet. Erstaunlich wie viele Insekten und Schmetterlinge wir haben.

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