Küstenwanderung

Manchmal ist es trotz toller Navi-App nicht ganz einfach, den Weg zu finden. Geschehen beim Rückweg von der Felsküste den Berghang hinauf. Solchermaßen auf einen (noch unbemerkten) Abweg gekommen, wundern wir uns über den Mann, der da, entspannt an einen Baumstamm gelehnt, im Halbschatten sitzt.
Was macht der da mitten im Wald?
Einige Schritte weiter nach flüchtigem Gruß erkennen wir seinen Beweggrund.
Unmittelbar vor unseren Füßen fällt der Hang erneut sehr steil ab, stürzt in eine bislang vor unseren Augen verborgene Bucht hinab.
Das ist ein Gedicht von einer Bucht, eine Traum-, eine Märchenbucht.
In Worten nur schwer zu beschreiben, das würde abgedroschen, phrasenhaft wirken. Lassen wir deshalb die Bilder sprechen.
Der Mann lächelt, ganz entspannt zutiefst zufrieden aus sich heraus…
Wir sind weit weg vom Menschenrummel, still ist es hier im warmen Sonennschein und nur der Wind rauscht dezent in den Baumkronen.

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8 Gedanken zu “Küstenwanderung”

  1. Genau so habe ich Mallorca erlebt, diese wahnsinnig schönen einsamen Buchten, in denen man im Mai auch schon schwimmen konnte, die Ruhe und dann der Kontrast, sandiger Strand und vieeele laute Menschen am sonnigen Strand. Das braucht man nicht, wenn man die Ostsee vor der Haustür hat.

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