Die Üppigkeit der Vegetation


In unserer Heimat herrschen eher die düsteren Farben Grau, Braun, Schwarz (zumindest zu dieser frühen Jahreszeit) vor. Darüber liegt ein feuchter Regenschleier, der die Grenzen zwischen Himmel und Erde verschwimmen lässt. Hat etwas für sich – ist, wenn man sich darauf einlässt, ebenfalls schön, weckt melancholische Stimmungen…

Blauer Himmel, weiße Wolken, grüne mit weißen Felsen durchsetzte Berge, eine uferlose Blütenpracht, prall gefüllte Orangen- und Zitrusbäume, silbergraues Olivenlaub über grotesk verwundenen und verwachsenen uralten Baumstämmen, stolze, kerzengerade, hoch aufragende Palmen, rotbraune Häuser im üppigen Pflanzenmeer. Ein Tisch mit einer Kanne frischgepressten Orangensaft am Wegrand, das freundliche Lächeln der Bäuerin.
Das muss das Paradies sein, so stellt man sich das als Mitteleuropäer vor.

Lassen wir alle anderen nüchternen Überlegungen einmal beiseite.

Das ist das Paradies.

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20 Kommentare zu „Die Üppigkeit der Vegetation“

  1. Da hast Du Recht Greta. Ich glaube auch, dass die Einheimischen sehr an ihrem schönen Land hängen. Und man hatte schon manchmal das Gefühl, dass abseits der Touristenzentren die Uhren noch ganz anders, langsamer tickten. 😊

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