Auf der Spur…

von Sagen und Märchen…

Zunächst bitte ich darum, zu verzeihen, dass diesen Bildern zum Teil kräftig mit Lightroom „nachgeholfen“ wurde. Es ist nicht meine Art, für diesen Blog Bilder mittels Nachbearbeitung so zu verändern, dass die Natur einen völlig anderen Charakter erhält und man die Realität verfälscht.

Keine Bange, das kommt auch nicht wieder vor.

Allerdings – und das zur Verteidigung dieses Beitrags 😉  diese Bilder so zu gestalten ergab sich fast wie von selbst.

Man stelle sich vor, man ist an einem trüben, regnerischen Herbsttag in den engen Schluchten des Elbsandsteingebirges unterwegs. Der Wald steht still und schweigt bedrohlich, die Felswände rücken immer näher, es scheint keinen Ausweg aus diesen immer finsterer werdenden Sackgassen zu geben… Und dann meint man plötzlich, ganz nah am Ursprung von unheimlichen Sagen, Märchen und Geschichten zu sein…

In diesem Sinne – hier sind die unheimlichen Seiten des Elbsandsteingebirges…

 

 

 

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21 Kommentare zu „Auf der Spur…“

  1. Ein gelungenes Märchenbilderbuch. Ich möchte mir direkt einen ganzen Film dieser Art vorstellen.

    Wenn es ein Mittel gibt, das den eigenen Empfindungen vom Erlebten und Gesehenen Ausdruck verleiht, soll man seine persönlichen Vorstellungen verwirklichen. Wann sonst gehört einem etwas so ganz und gar?

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    1. Vielen Dank. 😊 Zum Märchenbuch oder -film hat es dann doch nicht ganz gereicht. 😉 Es ist ganz reizvoll, mal auf diese Weise Stimmungen oder Gedanke zu vermitteln. Aber der Gestaltungs-Aufwand ist dann doch sehr hoch und das Bild wird zu etwas Künstlichem, was möglicherweise auch beeindruckend wirkt. Besser finde ich es dann doch, mit etwas Geduld zu den entsprechenden Zeiten draußen zu sein und in der Natur diese Stimmungen zu finden. Manchmal braucht man da gar nicht lange zu warten.

      LG Lutz

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  2. Diese Nachbearbeitungen finde ich sehr interessant und auch zu den Motiven stimmig. Es ist halt eine Frage, ob man Landschaftsbilder macht, um Augenblicke zu dokumentieren oder um sich kreativ „auszuleben“. Ich finde, beides hat seine Berechtigung.
    LG Franz

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    1. Ja, da hast Du Recht. Beides hat seine Berechtigung. Allerdings halte ich es da doch eher mit den Naturfotografen. Die Natur selbst ist schon Künstler genug, um sollche Bilder zu liefern. Ich denke, es kommt darauf an, sein „Werkzeug“ so gut zu beherrschen, um diese Momente entsprechend einzufangen. Das gelingt nur selten, macht aber sehr viel Spaß, es immer und immer wieder draußen zu versuchen.
      LG Lutz

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    1. Das ist, wie Franz (FMR) schreibt. Wenn Du etwas dokumentieren willst, sollten die Bilder schon authentisch bleiben. Aber wenn man versucht, mal ein bestimmtes Gefühl z.B. per Bild rüber zu bringen, dann muss man ggf. schon ein wenig „nachhelfen“.

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