In Groß Mohrdorf, zwischen Barth und Stralsund gibt es ein Kranich-Informationszentrum, denn in dieser Region um den Günzer See haben die Kraniche, wenn sie auf ihrer Reise in den Süden im Herbst Rast machen, ihre Futterplätze.

Damit die zigtausende Vögel den Bauern nicht die Saat wegfressen, werden hier von ehrenamtlichen Helfern Ackerflächen gepachtet und Mais ausgestreut, der die Kraniche anlockt.
Für Besucher ist das ein natürlich ein großes Schauspiel, wenn mit lautem Trompeten zahllose dieser großen schönen Vögel hier Kräfte für den Weiterflug sammeln.

Wie auch Linsenfutter schon darauf hinwies, sollte man das Auto nach Möglichkeit nicht verlassen, um die scheuen Tiere nicht zu stören, auch wenn die Straße in gebührendem Abstand von den Futterflächen verläuft.
Nationalpark-Ranger achten zudem darauf, dass sich kein Fotograf und Tourist näher als erlaubt an die Vögel heran pirscht.
Es gibt deshalb auch einen sehr gut ausgebauten Kranichbeobachtungspunkt hier, in dem zusätzlich Einiges an Informationsmaterial bereit gehalten wird.

 

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24 Kommentare zu „Kraniche am Günzer See

    1. Danke Dir – die Versuchung ist zwar immer groß, noch näher heran zu gehen – aber die Vögel sind sehr aufmerksam und registrieren alles genau. Und sie brauchen Ruhe zum Fressen… Also sollte man das wirklich bleiben lassen…

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      1. Das kann ich verstehen, ich habe von 18×200 auf 18×300 aufgerüstet und von meinem verunfallten Freund das 10×22 von Canon erworben. Er hat sich jetzt als Trostpflaster die neue Mark von Canon gegönnt. Ich fühle mich im Moment daher gut ausgerüstet.
        LG Ewald

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      2. Ich weiß, aber reizen tut so ein Tele schon. Steht aber ganz weit hinten auf der Liste. Die Polposition hat ein Blitzgerät, mein vorhandenes wird von der 80er nicht erkannt. 😣
        Habe aber gerade erst in einen guten Rucksack investiert. 😊
        Lieben Gruß
        Ewald

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