Aller Anfang…

Nachdem mich die wirklich schönen Vogelfotografien z.B. bei Puzzleblume, Thee Ballmer, Eveline Lenderink oder Linsenfutter und Anderen schwer beeindruckt haben, wurde heute der erste Versuch unternommen, mal mit einem 300er-Telezoom und 1.4fachem Telekonverter zumindest ein paar unserer Gartenuntermieter abzulichten.

Fazit: Leute – wie macht Ihr das??? Ächzend muss ich feststellen, wie schwierig es ist, diese quicklebendigen und quirligen Lebewesen geschweige denn auch nur halbwegs scharf erkennbar aufs Foto zu bringen.

Ihr habt meinen allergrößten Respekt. Da ist die Nachtfotografie wohl wesentlich einfacher, die Häuser, Landschaften und Sterne laufen oder fliegen wenigstens nicht weg.

Geduld, Geschick und Übung sind wohl zuallererst hier sehr gefragt.

Üben – keine Frage, das lässt sich machen, Geduld muss man lernen und – ÜBEN 🙂 Geschick – na ja…

An der Technik liegt es vermutlich erst in zweiter Linie.

Ergo: ich werde es wohl erst einmal mit etwas größeren und weniger menschenscheuen Vögel weiter versuchen. Vielleicht geht da ja noch etwas…

Anbei die Resultate: konstruktive Kritiken sind ausdrücklich erwünscht – wie soll man es sonst lernen…

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33 Gedanken zu “Aller Anfang…

    • Danke 🙂
      Ja, der Konverter schluckt eine Menge Licht, so hat man bei 300 mm nur noch eine Offenblende 8. Ich habe versucht, die Verschlusszeit über die ISO-Zahl noch ein wenig zu steuern, aber da kommt man auch schon bei ISO 800 an.

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      • Die Gefahr der Verwackelung ist mit Konverter recht hoch. Habe ich zu meiner Zeit der analogen Fotografie schmerzlich kennen gelernt. Viele Bilder waren dadurch leicht unscharf. Ging ganz schön ins Geld ;-(

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      • Danke für den Tipp. Ich glaube, die Erfahrungen in Analogzeiten waren dann auch so kostenintensiv, dass man manche Fehler nur einmal gemacht hat.
        Dank Crop kommen ja beim 300er auch noch ein paar mm dazu. Und ein lichtstärkeres Tele wird aber erst angeschafft, wenn mein Können so ausgeprägt ist, dass ich das auch meiner Frau erklären kann 😉

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  1. Hallo Uhu
    schön dass du eventuell auch im Suchtklub beitreten wirst 😛
    Muss mich da anschliessen: Geduld und Übung!
    Am besten fängst du mit Vögeln an die nicht so quierlig sind wie mal ein Spatz, Meise, Amsel etc.
    Vögel im Flug, geh mal an einen See und fang mit Möven an. Rotmilane die gemütlich kreisen sind auch gut geeignet.
    Wenn du dann in die Königsdisziplin aufsteigen willst, dann viel Spass mit Falken im Flug 🙂
    Da komme auch ich ins Schwitzen wenn sie mit 180km/h über die Wasseroberfläche rasen. Ich habe auf Cap Verde gerade wieder erlebt, jeder macht es etwas anders. Ich fotografe im manuellen Modus, stelle also Blende und Zeit an. Nun, bei der Zeit bei 850 mm Brennweite muss ich natürlich sehr kurz treten. Bin meistens zeitlich gut unterwegs auch wenn ein Vogel mal ruhig sitzt. Aber was wenn er plötzlich stosstaucht und mit zappelnder Beute hochkommt. Dann ist man dann froh wenn man eine sehr kurze Verschlusszeit hat.
    Bei meiner D 800 hat es mit Iso Auto nicht so gut geklappt. War nicht happy was mir die Cam geboten hat. Mit der D 5 klappt dies gut.
    Was bei der Vogelfotografie hilfreich ist, das Beobachten der Vögel. Einige haben so Rituale wie sie fliegen etc. Auch die Jagd gestaltet jeder auf seine Art. Aber wenn es dir anfängt Spass zu machen, nicht die Geduld verlieren. Du kannst dir nicht vorstellen wie viel Ausschuss wir auch in Afrika wieder hatten. Und wir waren Vogelfotografen die dies schon eine Weile betreiben.
    Also, viel Spass damit. Die spannende Zeit fängt bald an wenn sie balzen und rumschnackseln.
    LG aus der CH, Thee

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    • Hallo Thee, vielen Dank für Deinen so schön ausführlichen Kommentar. Das hilft und gibt Ansporn. Auf jeden Fall werde ich es erst einmal mit „langsameren“ Vögeln versuchen. Den Falken hebe ich mir noch ein wenig auf 😉
      Welche Kamera ist aus Deiner Sicht eigentlich für den Zweck am Besten geeignet? APS-C hat meiner Meinung nach durch den Crop einen Brennweitenvorteil, Vollformat hat dagegen wohl bei Lichtstärke und kürzeren Verschlusszeiten die Nase vorn.
      Abgesehen von der Finanzierbarkeit – was würdest Du (auch wenn es sicher wieder viele Meinungen dazu gibt) einem Einsteiger empfehlen?
      LG Lutz

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      • Hi Lutz
        uii, das ist eine Philosophie für sich. Beide Formate haben ihren Vorteil. Viele meiner Foto-Kumpels haben beide Formate, oft immer dabei.
        Es ist natürlich zuerst mal eine Frage des Geldbeutels. Wie du schreibst, der Cropfaktor kann oft sehr hilfreich sein aber die Vollformat hat halt schon ihre Qualität.
        Bei mir hat es so angefangen, langsam habe ich meine Brennweiten gesteigert als ich wirklich sicher war, dass Wildlife mein Ding ist. Ich rate immer: sei dir wirklich sicher ob du dich der Wildlife Fotografie verschreiben willst und auch oft fotografieren gehst bevor man sich in Unkosten stürzt. Jemand der nur ab und zu mal einen Vogel knipst braucht ja nicht gleich so grosse Tüten. Hier auch wieder viel Philosophie: Festbrennweiten vs Zoom.
        Natürlich hast du mit Festbrennweite top Qualität. Du kannst dann aber mal eine lange Nase kriegen wenn der Vogel oder anderes Tier plötzlich zu nahe ist. Das passiert halt immer wieder. Plötzlich ist die mindest Abstandsgrenze unterschritten. Oft hat man keine Möglichkeit weiter nach hinten zu gehen. Dann ist natürlich Zoom von Vorteil. Die heutigen Zooms sind auch insgesamt viel besser geworden und liefern gute Resultate.
        Meine Meinung: Für Ansitz mag ich halt immer noch meine grosse Tüte Festbrennweite mit Konverter. Für die Pirsch eignet sich meiner Meinung nach ein Zoom fast besser. Aber das muss jeder für sich rausfinden.
        Dazu kommt das Gewicht. Erstens durch Flur und Wald zu streifen und dann gegen den Himmel zu halten für allfällige Greifvögel etc.
        Vielleicht kannst du im Fotofachhandel deines Vertrauens mal einen Tag lang eine Linse ausleiher und testen.
        LG Thee

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      • Hallo Thee,
        vielen Dank für Deine Erfahrungen und Tipps, die Du teilst. Ich finde diese sehr hilfreich. War z.Zt. noch unentschlossen, ob der Wechsel auf Vollformat der nächste logische Schritt wäre – was aber dann schon erhebliche finanzielle Konsequenzen hat. Du hast Recht, an die Materie vorsichtig heran tasten und sich erst einmal sicher werden, dass man auch wirklich da weiter machen will, ist der beste Weg. Dann ergibt sich auch von selbst eine entsprechende Logik, welche Entwicklung man in Bezug auf Technik nehmen wird.
        Ich habe auf Deinem Blog vom Tamron 150 – 600 gelesen. Hast Du das denn inzwischen erhalten 😉 Und wie sind/ waren Deine Erfahrungen damit? Das Teil liegt meiner Meinung nach in einer Preisklasse, die man sich als Einsteiger noch zumuten dürfte und was wohl auch mit Crop-Kamera vielleicht schon ganz gute Ergebnisse bringt.
        Freue mich auch schon auf unsere Kurzreisen an die See, der Darß, vor allem die Boddenlandschaft ist ein Vogelparadies. Und auch in unserer näheren Umgebung gibt es mit offenen Augen dafür viel zu entdecken.
        LG Lutz

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      • Hi

        wie meine Story weiterhin solltest du unter Equipment oder Aerger finden.
        Ich war anfangs sehr happy mit dem Tamron. Machbarer Preis und ansehnliche Bilder. Aber nach ca. 9 Monaten war bei mir und auch bei Kollegen Sense. Und bis anhin weiss niemand weshalb.
        Aber frage doch mal im Fotogeschäft was sie dir empfehlen, gib denen dein Budget durch was du ungefähr hinblättern willst. Wenn dich der Wahnsinn der Vogelfotografie ernsthaft packt, kannst du dann immer noch ein Jahr von Suppe und Brot leben und dann zuschlagen, aber so richtig 😉
        Aber zu erwähnen, das Tamron wurde neu gemacht. Kenne aber leider niemand der das Neue hat. Kenne aber auch Leute die mit dem Alten zufrieden sind. Vielleicht mal ausleihen im Geschäft für ein paar Euros?

        LG Thee

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      • Hallo Thee,
        ich danke Dir für den guten Hinweis. Die Fortsetzung Deiner Geschichte habe ich jetzt gelesen. Darüber findet man im Netz leider auch nichts. Ich werde schon erst mal noch ne Weile mit meiner derzeitigen Ausstattung testen. Das Tamron wäre allerdings ein Objektiv gewesen, welches finanziell für den Einstieg noch ausreichend wäre. Jetzt gibt es das G2, hast Du da evtl. schon mal von jemandem Erfahrungen gehört?

        LG Lutz

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  2. Also ich kann da überhaupt nicht mitreden weil ich noch keine Vögel fotografiert habe. Stelle mir das aber auch sehr schwierig vor ! Bei mir sind noch keine aufgetaucht, wo die auch immer sind ! Mal schauen wann die mir vor die Linse kommen ! Werde es aber auch mal probieren ! Dein Versuch finde ich aber trotzdem ganz gut für den Anfang ! Aber das haben ja alle meine Vorkommentatoren/innen bereits geschrieben ! Manni

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  3. Ich bin fast davon überzeugt, daß die Biester erkennen, ob man die Kamera eingeschaltet hat oder nicht. Geh ich nämlich mit schussbereiter Kamera nach drausen, grinsen sie nur und flattern davon. Hab ich die Kamera nicht eingeschaltet, bleiben sie gemütlich sitzen. 🙂
    Kann natürlich auch sein, daß mir nur die Geduld für dieses Metier fehlt. Meine Sterne sind da nicht ganz so schnell verwunden wie die Piepmätze.
    Ich fühle mit dir mit.
    Edgar

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    • Hallo Edgar,
      danbke für Dein Mitgefühl 😉
      Kommt mir irgendwie bekannt vor. Die Vögel sind schon weg, wenn bei uns die Haustür aufgeht 😉
      Na mal sehen, ich werde da auf jeden Fall dran bleiben.
      Ich denke, Sternenfotografie ist mindestens genauso schwierig. Bin da schon am sauberen Nachführen gescheitert und der Aufwand der Nachbearbeitung erschien mir dann auch etwas zu hoch, auch wenn ich Astrofotos, z.B. Deep Sky – Aufnahmen sehr liebe. Dann doch lieber ein Foto aus einem Stück, also Landschaft mit Sternenhimmel – den Rest überlasse ich lieber Euch Profis, Ihr könnt das einfach besser und ich genieße dann die Bilder.
      Grüße Lutz

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  4. Ik ben geen kenner maar een amateur en het begint met echt goed kijken.Probeer in’t begin vogels tefotograferen die op een paaltje of op de grond zitten dat maakt het al heel wat makkelijker om er op te focussen en een statief is ook geen luxe.Verder geduld,veel geduld en oefenen..heel veel oefenen.Veel succes.

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